Informationen zum Neubau der Mensa
Auf dieser Seite finden Sie fortlaufend alle wichtigen Informationen rund um die Baustelle und den Neubau der Mensa an der Donatusschule.
Da uns aus der Elternschaft bereits sehr konkrete und teils detaillierte Rückfragen erreicht haben, möchten wir vorab transparent darauf hinweisen, dass die Donatusschule selbst nicht Bauherrin der Maßnahme ist. Die Verantwortung für Planung, Durchführung und zeitliche Abfolge der Bauarbeiten liegt bei der Stadt Erftstadt sowie den beauftragten Fachfirmen.
Die Schulleitung steht in engem und regelmäßigem Austausch mit den zuständigen Stellen der Stadt, dem Architekturbüro sowie der Bauleitung vor Ort. Dennoch liegen uns – wie bei öffentlichen Bauvorhaben üblich – jeweils nur die anstehenden Bauabschnitte vor. Über diese informieren wir Sie zeitnah und transparent, sobald uns neue Informationen vorliegen.
Unabhängig davon können wir Ihnen versichern, dass wir mit Baustellensituationen im Schulbetrieb sehr vertraut sind und jederzeit im Sinne der Sicherheit und des Wohlergehens der Kinder handeln. Sämtliche sicherheitsrelevanten Aspekte werden fortlaufend geprüft und berücksichtigt, auch wenn nicht jede einzelne Maßnahme im Detail veröffentlicht wird.
Bauphase 1 – Einrichtung der Baustelle und Aufbau des Bauzauns (ab 19.01.2026)
In der ersten Bauphase wurde die Baustelle für den Neubau der Mensa vollständig eingerichtet. Dazu gehörte insbesondere der Aufbau eines stabilen Bauzauns, der den zukünftigen Baubereich klar und dauerhaft vom übrigen Schulgelände trennt. Ziel dieser Phase war es, von Beginn an eindeutige, übersichtliche und sichere Verhältnisse zu schaffen und den Baustellenbereich für Kinder unzugänglich zu machen.
In dieser Phase fanden noch keine eigentlichen Bauarbeiten statt. Der Schwerpunkt lag auf der organisatorischen und sicherheitstechnischen Vorbereitung der Baustelle. Aus Sicherheitsgründen wurde die Feuerwehrzufahrt zeitweise für den Aufenthalt von Kindern gesperrt, um Arbeitsabläufe nicht zu beeinträchtigen. Selbstverständlich bleibt die Feuerwehrzufahrt jederzeit für Rettungsfahrzeuge befahrbar und steht auch weiterhin uneingeschränkt für Notfälle zur Verfügung. In bestimmten Situationen halten wir es jedoch für sinnvoll, diese Fläche vorsorglich nicht durch Kinder nutzen zu lassen.
Durch die Absperrung eines großen Teils des Schulhofes kam es zu Einschränkungen in der Nutzung der Pausenflächen. Um weiterhin eine sichere Pausensituation zu gewährleisten, wurden geteilte Pausen eingeführt, sodass sich nicht alle Kinder gleichzeitig auf dem Schulhof aufhalten.
Die Baufirma wurde im Vorfeld genau darüber informiert, zu welchen Zeiten sich die Kinder im Gebäude und auf dem Schulhof bewegen. Die Arbeiten – in dieser Phase ausschließlich der Aufbau des Bauzauns – wurden entsprechend angepasst. Der Haupteingang der Schule sowie der Seiteneingang aus dem Wohngebiet Rostocker Straße blieben uneingeschränkt nutzbar. Die Wegeführung der Buskinder über die Feuerwehrzufahrt wurde beaufsichtigt und an die jeweilige Situation angepasst.
Bauphase 2 – Bodenproben, Baumfällungen und vorbereitende Maßnahmen (ab 26.01.2026)
In der zweiten Bauphase wurden innerhalb der vollständig gesicherten Baustellenfläche weitere vorbereitende Maßnahmen durchgeführt. Ein zentraler Bestandteil war die Entnahme von Bodenproben, die erforderlich sind, um die Beschaffenheit des Untergrundes fachgerecht zu prüfen und die weiteren Bauarbeiten sicher zu planen. Die Auswertung dieser Proben nimmt erfahrungsgemäß etwa zwei Wochen in Anspruch.
Darüber hinaus wurden einzelne Bäume innerhalb des Baufeldes entfernt. Im Vorfeld der Bauarbeiten wurden alle betroffenen Bäume durch einen Baumgutachter untersucht. Dieses Vorgehen ist Standard, um den bestmöglichen Schutz des Baumbestandes während der Bauzeit zu gewährleisten. Dabei wurde festgestellt, dass zwei der großen Eichen entlang der Straße sowie die Flügelnuss auf dem Hügel erkrankt sind. Da die Eichen am Zaun eine Einheit bilden, mussten alle vier Bäume gefällt werden. Der Schulbetrieb war hiervon zu keiner Zeit beeinträchtigt. Als Ausgleich für die gefällten Bäume ist im Rahmen der Neugestaltung des Schulhofes eine entsprechende Ersatzbepflanzung vorgesehen. Die Bäume werden dabei nicht im Verhältnis 1:1 ersetzt. Stattdessen werden für ältere, gefällte Bäume mehrere neue Jungbäume gepflanzt. Dieses Vorgehen ist fachlich üblich und dient einer nachhaltigen Entwicklung des Schulhofes. Hierbei wird insbesondere darauf geachtet, dass die neu gepflanzten Bäume den klimatischen Bedingungen entsprechen und den besonderen Anforderungen eines Schulhofes dauerhaft gerecht werden.
Der äußere Schulhof bleibt in dieser Phase weiterhin gesperrt. Dies hat zwei Gründe: Zum einen ist der Bolzplatz witterungsbedingt aktuell nicht nutzbar, da er eine reine Matschfläche darstellt. Zum anderen wird in der folgenden Bauphase eine zusätzliche Abgrenzung erforderlich, da der Hügel über den äußeren Schulhof über die Feuerwehrzufahrt abgetragen und abtransportiert wird. Zusätzlich wird in dieser Zeit eine separate Baustellenzufahrt eingerichtet, die direkt zum Parkplatz bzw. zur Theodor-Heuss-Straße führt. Sobald diese Zufahrt genutzt wird, wird die Feuerwehrzufahrt für die Baustelle nicht mehr benötigt und kann wieder als Pausenfläche zur Verfügung gestellt werden. Um häufige Wechsel zu vermeiden und den Kindern klare Strukturen zu bieten, haben wir uns entschieden, bis dahin auf eine Nutzung dieser Fläche zu verzichten.
Aufgrund der derzeit stark eingeschränkten Pausenfläche kann das Pausenspielzeug aktuell nicht ausgegeben werden. Sobald der Schulhof wieder erweitert werden kann, wird dies erneut möglich sein.
Bauphase 3 – Abtragung des Hügels und Beginn der Erdarbeiten
Nach Abschluss der vorbereitenden Maßnahmen und nach Vorliegen der Ergebnisse der Bodenproben beginnt die dritte Bauphase mit den eigentlichen Erdarbeiten. In diesem Abschnitt wird der Hügel schrittweise abgetragen. Dabei kommen größere Baumaschinen zum Einsatz, die ausschließlich innerhalb eines gesicherten Baustellenbereichs arbeiten.
Für diesen Bauabschnitt wird die Feuerwehrzufahrt vorsorglich erneut für Kinder gesperrt und durch einen Bauzaun gesichert. Für Rettungsfahrzeuge bleibt sie jederzeit uneingeschränkt befahrbar. Der Weg zum Parkplatz ist weiterhin nutzbar.
Für die Buskinder wird in dieser Zeit eine alternative, sichere Sammel- und Begleitregelung umgesetzt. Die Kinder verlassen das Schulgebäude über den Haupteingang und sammeln sich im Bereich der Gymnastikhalle. Von dort werden sie durch die Busaufsicht begleitet zur Bushaltestelle geführt.