FAQ-Liste

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3G-Strategie zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Mit der neuen, mit Wirkung vom 23. August 2021 nochmals aktualisierten Coronaschutzverordnung ist für das allgemeine öffentliche Leben in Nordrhein-Westfalen das bisherige Konzept zur Bekämpfung der aktuellen Corona-Pandemie grundlegend geändert worden.

Die Maßnahmen zur Eindämmung von Corona-Infektionen folgen nunmehr der sogenannten 3G-Strategie: Die Teilhabe am öffentlichen Leben setzt daher grundsätzlich voraus, dass die betreffende Person entweder geimpft, genesen oder getestet ist. Daraus folgt zunächst, dass

  • Geimpfte und Genese (d.h. Immunisierte) keine Testung benötigen;
  • für die Übrigen die Testung als Zugangsvoraussetzung eine erhebliche Bedeutung hat.

Dementsprechend wird durch die aktuelle Coronabetreuungsverordnung geregelt, dass der Präsenzunterricht nicht mehr an bestimmte Inzidenzwerte gebunden ist. Dies ist vor allem durch die vielfältigen, inzwischen eingeübten und bewährten Schutzmaßnahmen wie Testungen, Maskenpflicht, Lüften und aufgrund der erweiterten Impfangebote verantwortungsvoll möglich. 

(Schulministerium NRW)

Verpflichtende Testungen in den Schulen

Schulen sind auch im neuen Schuljahr nach § 3 Absatz 4 der Coronabetreuungsverordnung verpflichtet, den Zugang zum Unterricht bei nicht immunisierten Schülerinnen und Schülern von der Testung abhängig zu machen. Dabei werden die regelmäßigen Testungen und Testzyklen wie im letzten Schuljahr beibehalten.

Für Schülerinnen und Schüler ist der Test unter Aufsicht in der Schule durchzuführen, sofern nicht ein negativer aktueller Bürgertest vorgelegt wird.

Wie funktioniert der Lolli-Test?

Ab dem 10.05. werden in den Grundschulen die neuen "Lolli-Tests" (PCR-Tests) eingesetzt. Alle Informationen erfahren Sie hier:

Testbescheinigungen und Schülerausweis

Die Schule stellt nach wie vor jeder getesteten Person auf Wunsch für jede erfolgte (beaufsichtigte) Schultestung einen Negativtestnachweis aus (§ 3 Absatz 4 Satz 4 Coronabetreuungsverordnung). Allerdings gelten nach der aktuellen Coronaschutzverordnung (§ 2 Absatz 8 Satz 3) im öffentlichen Leben außerhalb der Schule „Schülerinnen und Schüler aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestet“. Daher benötigen nach § 4 Absatz 5 Coronaschutzverordnung Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren bei 3G-Beschränkungen keinen Nachweis (weder Negativtestnachweis der Schule oder einer anderen Teststelle noch eine Bescheinigung über den Schulbesuch oder Schülerausweis), da diese Kinder grundsätzlich der Schulpflicht unterliegen und von einer Teilnahme an den Schultestungen ausgegangen werden kann.

Ausdrücklich klarstellen möchte ich an dieser Stelle, dass die oben genannte Nachweisregelung für Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren nur außerschulisch gilt. Sie entbindet nicht von der Verpflichtung, sich innerhalb der Schule bei regelmäßiger Teilnahme am Unterricht zweimal pro Woche testen zu lassen (siehe § 3 Absatz 4 Satz 1 Coronabetreuungsverordnung). Im Gegenteil: Erst die regelmäßige Teilnahme an Schultestungen ist der Grund für die Erleichterungen im außerschulischen Bereich.

(Schulministerium NRW)

Ich möchte nicht, dass mein Kind in der Schule einen COVID-Selbsttest macht. Kann ich den Test verweigern?

NEIN, Sie können den Test NICHT verweigern und Ihr Kind erhält ersatzweise auch KEINEN Distanzunterricht.
 
Wir haben in Deutschland eine Schulpflicht (§ 41 Absatz 1 Satz 2 Schulgesetz NRW) und seit dem 12. April auch eine Testpflicht für Schulkinder. Beides lässt sich nicht umgehen. Das bedeutet, dass Sie Ihr Kind mit einsetzendem Wechselunterricht oder aber auch kompletten Präsenzunterricht in die Schule schicken müssen. Ebenso verpflichtend ist die Testung Ihres Kindes in der Schule oder über ein offizielles Testzentrum. Seit dem 10.05. reicht ein "Antigen Selbsttest" nicht mehr aus, weil ab diesem Datum in den Grundschulen der sogenannte "Lolli-Test" durchgeführt wird. Hierbei handelt es sich um einen PCR-Test, der in einem Labor ausgewertet wird.
 
Sollten Sie Ihr Kind NICHT in die Schule schicken, kommt dies einer Verletzung der Schulpflicht gleich - mit allen Konsequenzen!
 
Das Schulministerium NRW hat dazu in seiner Mail (14.04.2021) folgendes geschrieben:
 
"Die Schule weist die Eltern nicht getesteter Schülerinnen und Schüler auf ihre Verantwortung für den regelmäßigen Schulbesuch ihres Kindes (§ 41 Absatz 1 Satz 2 Schulgesetz NRW) und die Gefahren für den Schul- und Bildungserfolg hin. Nicht getestete Schülerinnen und Schüler haben keinen Anspruch auf ein individuelles Angebot des Distanzunterrichts."
 
Sollten Sie Ihr Kind NICHT in die Schule schicken, erhalten Sie von uns lediglich Lernmaterial für zuhause.

Müssen die Kinder (besondere) Masken tragen??

Auch im neuen Schuljahr besteht eine grundsätzliche Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) für alle Personen im Innenbereich der Schulen, auch während des Unterrichts. Diese Pflicht besteht unabhängig von einer Immunisierung durch Impfung oder Genesung.

Dies gilt nicht soweit Schülerinnen und Schüler bis zur Klasse 8 und insbesondere im Bereich der Primarstufe aufgrund der Passform keine medizinische Gesichtsmaske tragen können; in diesen Fällen ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen.

Auf dem übrigen Schulgelände kann auf das Tragen einer Maske verzichtet werden.

Für den Sportunterricht gilt die Maskenpflicht nur dann, wenn Abstände nicht eingehalten werden können. Sport im Freien kann dagegen ohne Masken uneingeschränkt stattfinden.

Warum wird bei einem Coronafall nicht mehr für die gesamte Klasse eine Quarantäne ausgesprochen?

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat für das neue Schuljahr festgelegt, dass bei einem Infektionsfall nicht mehr für die gesamte Klasse eine Quarantäne ausgesprochen wird.

Folgende Regelungen gelten beim Umgang mit Risikokontakten in Schulen:

  • Bei einem Infektionsverdacht bzw. bei einem Infektionsfall (Coronafall) in der Klasse oder Lerngruppe gelten die direkten Sitznachbarinnen und Sitznachbarn des infizierten Kindes (davor, dahinter, rechts und links) wegen der räumlichen Nähe als „enge Kontaktpersonen“. Diese Kinder haben sich zusätzlich zum infizierten Kind in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben.
  • Enge Kontaktpersonen“ sind nur Kinder, die sich länger als 15 Minuten in unmittelbarer Nähe (weniger als 1,5m = Sitznachbarn) der infizierten Person aufgehalten haben. Alle anderen Kinder zählen NICHT als „enge Kontaktpersonen“, sofern alle weiteren Präventionsmaßnahmen in der Klasse eingehalten wurden.
  • Kinder, deren individuelles Testergebnis negativ ausgefallen ist UND die NICHT als „enge Kontaktperson“ eingestuft sind, können ab dem nächsten Tag die Schule wieder ganz normal besuchen.

Solange wir jedoch nicht wissen, welches Kind bzw. welche Kinder infiziert sind, was zunächst nach einer positiven Pooltestung der Fall ist, werden alle Kinder einer Klasse in Quarantäne geschickt. Sobald das infizierte Kind bzw. die infizierten Kinder identifiziert sind, greifen die oben genannten Regelungen.

Wie werden Eltern informiert?

Seit letztem Schuljahr besitzen wir mit der MNSpro Cloud die Möglichkeit, alle Eltern über die persönlichen Mailadressen der Kinder zu kontaktieren. Zusätzlich werden Informationen auch immer über unsere Homepage veröffentlich. Aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfen wir dort aber nicht alle Informationen veröffentlichen. Namen von Quarantäne-Kinder werden beispielsweise ausschließlich über die Mails mitgeteilt.

Die Kinder des Jahrgangs 1 erhalten in Kürze ebenfalls Zugang zur MNSpro Cloud. Die Klassenlehrkräfte informieren die Eltern am ersten Elternabend über die MNSpro Cloud. Sie erhalten dann im Nachgang die individuellen Zugangsdaten.

 

Aktuelles

"Helft Erftstadt" Angebote (14.09.2021)

in den letzten Wochen sind von unterschiedlichsten Initiatoren Erholungs- und Betreuungsangebote für die vom Hochwasser betroffenen Kinder, Jugendlichen und Familien angeboten worden. Diese Spender bieten teilweise eine Betreuung in der näheren Umgebung aber auch Erholungsreisen an verschiedensten Orten in Deutschland und dem europäischen Ausland an. Diese Angebote werden unter anderem von Kommunen, DRK, ehrenamtlichen Initiativen und Vereinen, Jugendherbergen oder auch privaten Hotelbetreibern offeriert. Nähere Informationen zu den Angeboten sind auf der Börse Helft-Erftstadt.de unter den Rubriken „Betreuung“ und auch „Erholungsangebote“ zu finden. In der Regel ist die Vorlage der von der Stadtverwaltung Erftstadt ausgestellten „Hochwasserbescheinigung“ notwendig. Je nach Anbieter sind auch sonstige Nachweise gewünscht, aus denen hervorgeht, dass es sich um Personen handelt, die vom Hochwasser/Unwetter betroffen waren. 

Neuregelung der Quarantäne in Schulen und Freitestung (10.09.2021)

Nach den Beschlüssen der Konferenz der Gesundheitsministerinnen und -minister vom 6. September 2021 eröffnen sich nunmehr weitere Möglichkeiten zur Präzisierung des Personenkreises, der von Quarantänen betroffen ist. Obwohl dies bereits die letzten Tage durch die Medien verbreitet wurde, müssen wir immer erst den offiziellen Bescheid vom Ministerium abwarten. Dieser ist nun bei uns eingetroffen, sodass wir Sie hiermit über die neuen Regeln informieren können.

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Herbstferienbetreuung (03.09.2021)

Das Antragsformular für die Herbstferienbetreuung finden Sie HIER.

Coronafall 2b betrifft auch einzelne Kinder anderer Klassen (03.09.2021)

Der aktuelle Coronafall in der Klasse 2b betrifft auch einzelne Kinder der Klassen 2c und 2d. Diese hatten in der OGS-Spätgruppe Kontakt zum infizierten Kind und müssen per sofort in Quarantäne. Nähere Informationen (inkl. Namen) wurden über die MNSpro Cloud an die Klassen 2b, 2c und 2d verschickt.

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